Weißweine

Weißweine

Chardonnay  Frühroter Veltliner  Furmint  Goldburger  Grüner Veltliner  Jubiläumsrebe  Müller-Thurgau  Muskateller  Muskat-Ottonel  Neuburger  Riesling  Roter Veltliner  Rotgipfler  Ruländer  Sauvignon  Scheurebe  Traminer  Weißer Burgunder  Welschriesling  Zierfandler

 

 

Chardonnay

Morillon

 

Der Weißwein ist eine eigenständig Rebe, die qualitätsmäßig über dem Weißen Burgunder liegt. Er ist eleganter und feiner im Geschmack, auch sein Zuckergehalt ist meistens höher. Zu seiner vollen Geschmacksentwicklung braucht der Wein eine gewisse Faß- und Flaschenreife. Unter den österreichischen Weißweinsorten läßt er sich wahrscheinlich am besten in Barriquefässern ausbauen. 

Farbe Der Farbe schwankt zwischen zart blaßgelb, leicht zitronengelb bis intensiv strohgelb. 

Bukett Dieser variiert gleichfalls und wird öfters mit halbreifen Äpfeln oder mit reifen Trauben verglichen. Typisch ist aber immer die ausgesprochene Fruchtigkeit in Duft und Aroma. 

Geschmack Man unterscheidet zwischen zwei klassischen Grundtypen trocken, volle, sehr körperreiche Weine mit kräftiger Säure und teilweise hohen Alkoholgehalt (über 13% Vol) trockene, duftige, stahlige Weißweine mit kräftiger Säure, die jedoch in ihrem gesamten Stil wesentlich leichter (im Alkohol- und Extraktgehalt) sind 

 

 

Frühroter Veltliner

Malvasier

 

 Im allgemeinen ein guter, weißer Tafelwein, der auch in Kabinetts- und Spätlesequalität, selten aber im höheren Prädikatsstufen angeboten wird. 

Farbe goldgelb 

Bukett kein ausgeprägtes Sortenbukett 

Geschmack mild, kräftig und gehaltvoll, extrakt- und alkoholreicher als der Grüne Veltliner, oftmals auch von würzigem Geschmack, wobei er dann an zarte Bittermandeln erinnert. 

 

 

Furmint

 

In guten Weinjahren liefert die Furmint-Traube alkohol- und extraktreiche weiße Ausbruchsweine, erbringt aber bei geringeren Zuckerwerten im Most nicht immer befriedigende Weißweine. 

Farbe gelbgrün 

Bukett intensives Lagerbukett 

Geschmack rassiger, extraktreicher, aromatischer Geschmack mit ausgeprägter Säurenote und hohem Alkoholgehalt. 

 

 

Goldburger

 

Dieser Weißwein ist eine österreichische Kreuzung (der Klosterneuburger Weinbauschule) zwischen Orangetraube und Welschriesling und somit eine österreichische Spezialität. Er hat kein ausgeprägtes Charakteristikum und kann infolge seines guten Zuckerbilldungsvermögens alle Qualitätstufen bis hinauf zur Trockenbeerenauslese erreichen. 

Farbe helles Goldgelb 

Bukett fruchtiges, aber ziemlich neutrales Bukett. In höheren Qualitätsstufen nimmt er einen gewissen Überreifecharakter an 

Geschmack voll, kräftig extraktreich, mit meist genügend Säure, der sich aber neutral verkostet 

 

Grüner Veltliner

 

Dieser Weißwein hat die meiste Anbaufläche und wird im Ausland gerne als „österreichisches Nationalgetränk“ bezeichnet. Der Wein hat qualitativ eine große Bandbreite und reicht vom einfachen, preiswerten Heurigen- und Konsumwein bis zu den feinsten und auch haltbarsten Spitzenweinen. 

Farbe grünlich-gelb, im Alter goldgelb 

Bukett sehr variierend, meist betont fruchtig 

Geschmack frisch, spritzig, mit einem guten Säurehintergrund und einem feinwürzigen, leicht pfeffrigen Nachgeschmack Er ist alkoholleicht und schmeckt jung am besten. Ein qualitativ hochwertiger Veltliner erfährt während seiner Flaschenreife eine Geschmacksänderung und bekommt nach 4-5 Jahren einen deutlichen Mandelton. 

 

 

Jubiläumsrebe

 

eine interessante Weißweinsorte, die aus einer Kreuzung (der Klosterneuburger Weinbauschule) zwischen den beiden Rotweinsorten Blauer Portugieser und Blaufränkischem entstanden ist. Die Sorte wird in Österreich erst ab der Güteklasse Prädikatswein als Qualitätswein anerkannt. 

Farbe goldgelb 

Bukett Duft und Aroma sind von einer eigentümlichen Fruchtigkeit, wie man sie oftmals in südlichen Erzeugerländern findet. Geschmack Die hochwertigen Prädikatsweine ab Auslese aufwärts sind durchwegs alkoholreich und schmecken mild und süß, wobei der geringe ode 

Geschmack 

 

 

Müller-Thurgau

Riesling x Sylvaner

 

Nach dem Grünen Veltliner ist dieser die zweitwichtigste Weißweinsorte in Österreich. Im Gegensatz zu deutschen Müller-Thurgau, die überwiegend milde Weine mit meist nur einem Säuregehalt von 5-6%o sind, soll dieser österreichische Weißwein durch eine entsprechend hohe und frische Säure bestechen und eine intensive Fruchtigkeit in der Nase spüren lassen. Er schmeckt als Jungwein am besten. 

Farbe hell mit leicht grünlich-gelblichen Farbschimmer. In höheren Qualitätsstufen nimmt der Wein einen Goldton an 

Bukett Charakteristisch ist der leicht bis stark ausgeprägte Muskatton in Duft und Aroma. Mit zunehmender Qualitätsstufe nimmt das Muskatbukett ab. 

Geschmack frisch, spritzig, süffig, von feiner Fruchtigkeit und qualitativ mit einer größeren Bandbreite. Für die Qualität ist vielfach die Höhe seines Säuregrades ausschlaggebend. Bei geringen Säuregehalt schmeckt der Weißwein zu mild und ausdruckslos. Sein Alkohol- und Extraktstoffgehalt ist im allgemeinen niedrig. 

 

 

Muskateller

Gelber Muskateller, im Volksmund „Grobschmeckerter“

 

Für die Qualität dieses Weißweines kommt sehr auf den Jahrgang an. In guten Weinjahren ist er ganz guter Flaschenwein und ähnelt dem Muskat-Ottonel, in kleinen Jahren wird er meist nur als Verschnittwein verwendet. Durch seinen Muskatton hat er einen recht ausgeprägten Eigengeschmack. 

Farbe grünlich-gelb 

Bukett ein traubiges, intensives Muskatbukett im Duft und Aroma. In kleinen Weinjahren wirkt er aufdringlich und derb. 

Geschmack leicht und frisch, nicht allzu hoch im Körper, meist trocken und mit einer fruchtigen Säure versehen und von intensivem, aromatischem Muskatgeschmack 

 

 

Muskat-Ottonel

im Volksmund: „Feinschmeckerter“

 

 Dieser Wein wird gerne zum Abschluß oder als Schlußwein bei Weinverkostungen getrunken. Höhere Prädikatsweine zeigen noch nach Jahren das für diese Sorte typische Muskataroma, ohne dabei vom Altersfirn überdeckt zu werden. Er wird meist mit einem Restzuckergehalt angeboten. 

Farbe grünlich-gelb, bei höheren Prädikatsweinen goldgelb 

Bukett intensives, jedoch feines und würziges Muskatbukett, das man auch noch bei ganz trockenen Weine finden kann 

Geschmack voll, mild und relativ niedrig im Alkoholgehalt- und Extraktstoffgehalt sowie immer mit einem intensiven, feinen Muskatton versehen, der besonders im Abgang spürbar ist 

 

 

Neuburger

 

Die Weißweinsorte ist eine österreichische Spezialität und dürfte aus einer zufälligen Kreuzung aus Weißem Burgunder mit Sylvaner entstanden sein. Der Neuburger gilt als mittlere Qualitätssorte, kann aber bei guten Jahrgängen sehr an Ausdruckskraft gewinnen, wenn der Wein eine sorgfältige Kellerbehandlung erfährt, nicht süß, sondern trocken ausgebaut wird und zumindest ein- bis zweijährige Flaschenreife hat. 

Farbe gelb mit leichtem Goldschimmer 

Bukett geruchsneutral oder ein fein-zartes Nußbukett 

Geschmack mild, vollmundig, feinwürzig, mit einem häufig nußartigen Geschmack. Der Säuregehalt ist selten hoch, der Alkoholgehalt liegt im mittleren Bereich. Wein der Wein süß ausgebaut wird, verschwinden weitgehend seine typischen Sortenmerkmale. Auffallend ist sein anhaltender Nachgeschmack 

 

 

Riesling

Rheinriesling

 

Ein nobler Weißwein, der höchstes internationales Qualitätsniveau erreichen kann. Für eine gute Rieslingqualität ist unbedingt eine Vollreife der Beeren durch genügend Herbstsonne und durch eine späte Traubenlese notwendig, um den notwendigen Zuckergehalt erreichen zu können. Erst ein entsprechender Zuckergehalt in den Beeren erbringt in Verbindung mit der charakteristischen Säure die wunderbare Harmonie der Riesling -Weine. Ein guter Riesling überrascht immer wieder durch ein unvergleichliches Duftspiel, durch ein nahezu perfektes Gleichgewicht zwischen Säure, Süße, Körper und Eleganz und durch einen würzig-subtilen Abgang. Seinen schönsten Ausdruck findet er in der Qualitätstufe Kabinettwein. 

Farbe grünlich-gelb; mit zunehmenden Alter und in höheren Qualitätsstufen wechselt die Farbe in einem schimmrigen Goldton über 

Bukett edles, ausgesprochen traubiges Fruchtbukett, das sich wenigstens zwei Jahre nach der Flaschenfüllung noch stärker ausgeprägt. Bei längerer Flaschenlagerung erhält der Riesling ein ganz charakteristisches Aroma. 

Geschmack edel, fruchtig, rassig, mit einem mittleren Alkohol- und Extraktgehalt. Wie vielleicht bei keiner anderen Weinsorte wird sein Geschmack durch den Gehalt an Säure und Süße, beeinflußt, durch seine Harmonie, Rasse, Frische und Finesse bestimmt. er ist immer stark säurebetont (7-9%o Säure). In schlechten Weinjahren und aus nicht geeigneten Lagen schmeckt der Riesling oft unreif, manchmal richtig grasig, wobei dann seine Säure recht unangenehm ausfällt. 

 

 

Roter Veltliner

 

Die Qualität dieses Weißweines hängt sehr vom Mengenertrag im Weingarten, von der Jahrgangsgüte und vom geeigneten Standort und Boden ab. Unter guten Bedingungen läßt sich dir Sorte zu einem fruchtigen, fülligen Wein keltern. 

Farbe grünlich-gelb mit leichten Goldreflexen. 

Bukett fruchtiger Duft und feinwürziges Aroma 

Geschmack extraktreich und würzig, mit betonter Säurenote. Mit zunehmenden Alter bekommt er einen leichten Bittermandelgeschmack im Abgang. 

 

 

Rotgipfler

 

ein hervorragender, hochwertiger Weißwein, dessen Name sich von der bronzierten (roten) Spitze seiner Triebe ableitet. er wird zwar auch sortenrein, häufiger aber noch mit dem Zierfandler zum „Spätrot-Rotgipfler“ ausgebaut , wobei es dabei sehr auf das Sortenverhältnis ankommt. In den höheren Qualitätstufen braucht der Wein unbedingt ein bestimmtes Maß an Restsüße. In kleinen Weinjahren dürfte der dem Zierfandler qualitativ überlegen sein. 

Farbe goldgelb; im Vergleich zum Zierfandler etwas dunkler 

Bukett 

Geschmack frisch, würzig, auffallend ist seine ausgeprägte, immer angenehme Säure, die den extrakt- und meist alkoholreichen Wein ausgesprochen harmonisch macht. Im Vergleich zum Zierfandler ist er geschmacklich etwas härter. 

 

 

Ruländer

Grauer Burgunder, Pinot Gris

 

Die Rebsorte gehört zur Familie der Burgundergewächse und zählt zu den qualitativ hochwertigen Weißweinen. Allerdings verlangt er immer eine volle Reife der Traube bei der Lese, denn erst mit einem Mostgewicht von 18 Grad KMW aufwärts gilt der Wein als ansprechend. Höhere Prädikatsstufen gelten bei entsprechendem Säuregehalt als ausgesprochene Spitzenweine. 

Farbe Der Wein neigt zur Hochfärbigkeit, ist fast immer intensiv gelbgrün gefärbt und mit einem leichten goldenen Schimmer versehen. Reife Weine zeigen eine fast goldgelbe Farbe. Witterungsbedingt heiße Jahrgänge führen oft dazu, daß die Farbe des Ruländers ein 

Bukett delikates, unaufdringliches Sortenbukett 

Geschmack Der Ruländer gilt als der extraktreichste Weißwein in Österreich. Er schmeckt infolge des Alkohol- und Extraktgehalts füllig und vollmundig. Angeboten wird er meistens mit einer spürbaren Restsüße. 

 

 

Sauvignon

Sauvignon blanc, Muskat Sylvaner

 

 Dieser Weißwein ist sehr jahrgangslaunisch, weshalb auch sein Bukett- und Geschmacksbild recht uneinheitlich ist. In guten Jahren hat der Wein oft hervorragende Qualität mit gutem Körper und gutem Alkoholgehalt sowie dem sortentypischen, grasigen Duft und Geschmack. In schlechten Jahren bleiben die Weine vielfach ausdruckslos, sind alkohol- und extraktarm und lassen die gesuchte grasige Würze vermissen. 

Farbe grünlich-gelb, in höheren Prädikatsstufen goldgelb 

Bukett betont grasig, auch im Alter 

Geschmack Der Wein ist trocken, rassig mit saftiger Säure, extrakt- und alkoholreich und zeichnet sich durch eine meist grasige Würze aus. Ein Sauvignon sollte am besten jung und frisch getrunken werden. 

 

 

Scheurebe

Sämling 88

 

 Eine nach dem deutschen Züchter Georg Scheu benannte Weißweinsorte. Entscheidend für die Güte dieses Weines ist immer die Lage des Weingartens und die erreichte Vollreife der Trauben. Der Züchter, Herr Scheu, hat in seinen Zuchtreihen den 88. Sämling als seine beste Züchtung eingestuft - daher auch der Name "Sämling 88". 

Farbe Unreife Weine haben eine grüngelbe, reife Weine eine goldgelbe Farbe 

Bukett Unreife Weine haben ein ordinäres, aufdringliches , manchmal sogar abstoßendes Bukett, reife Weine besitzen ein eigenartiges, aber feines und kräftiges Bukett. 

Geschmack Unreife Weine zeigen im Geschmack die gleichen Eigenschaften wie beim Bukett (aufdringlich, ordinär und unharmonisch) mit einer oft stechenden Säure. Bei solchen Weinen spricht man abwertend vom typischen „Sämlington“ Reife Weine haben besonders auf der Prädikatsweinstufe einen harmonischen und rassigen Geschmack und werden häufig mit einer spürbaren Restzucker angeboten. 

 

 

Traminer

Gewürztraminer

 

 Dieser Weißwein gehört zur Spitzengruppe der österreichischen Qualitätssorten. Der Unterschied zwischen Traminer und Gewürztraminer liegt ausschließlich im Duft und Aroma begründet, wobei der Gewürztraminer das kräftigere, würzigere und aromatischere Sortenbukett hat. 

Farbe zwischen grüngelb und goldgelb, jahrgangsbedingt zeigt der Wein auch einen leicht rötlichen Goldschimmer. 

Bukett Duft und Aroma sind stark ausgeprägt, würzig und aromatisch und erinnern deutlich an Rosenduft. Wird der Traminer aus unreifen Trauben gekeltert, so weisen die Weine eine Art Gerbton wie bei der Lederherstellung auf. 

Geschmack vollmundig mit einem hohen Extrakt- und Alkoholgehalt (mitunter bei 14% Vol), jedoch meist mit relativ wenig Säure und oftmals deutlicher Restsüße. Die Vollmundigkeit ist beim Gewürztraminer vielleicht noch stärker ausgeprägt. Traminer-Weine haben im allgemeinen ihren Reifehöhpunkt nach 3-6 Jahren und sind gut lagerbar. 

 

 

 

Weißer Burgunder

Weißburgunder, Pinot Blanc, Klevner

 

 Ein hervorragender Weißwein, der mit zunehmenden Alter immer besser wird. Wichtig für die Qualität ist eine notwendige Ertragsbeschränkung und eine entsprechende Traubenreife bei der Lese (mindestens über 17 Grad KMW). Seine höchste Güte erreicht er von der Spätlese aufwärts. 

Farbe Diese hängt vom Reifezustand der gekelterten Trauben ab. Bei Qualitäts- und Kabinettweinen zeigt er eine grünlich-gelbe Farbe, bei Spätlesen und Auslesen wird der Farbton zunehmend blasser und strohgelb. 

Bukett bukettneutral. Bei guter Traubenreife läßt er eine ausgeprägte Fruchtigkeit im Duft und Aroma erkennen. 

Geschmack Der Wein ist bei entsprechender traubenreife elegant, harmonisch, vollmundig und extraktreich, ohne dabei schwer und füllig zu wirken. Er ist von mittlerem Alkoholgehalt und im Gaumen eher neutral und auffällig. Meist wird er trocken ausgebaut. 

 

 

Welschriesling

 

Der Welschriesling ist ein problemloser Weißwein mit einer großen Qualitätsspanne. Stark vom Jahrgang, Standort und Lagerung abhängig, kann er entweder ein guter, frischer Tafelwein oder aber ein vorzüglicher Qualitätswein sein. Aus schlechten Jahrgängen und Lagen ist er hingegen dünn, zu hoch in der Säure und als qualitativ minderwertig einzustufen. 

Farbe zartgrün, im alter gelbgrün 

Bukett frisch, fruchtig und zart feinwürzig 

Geschmack frisch, mit einer leicht spritzigen Fruchtigkeit und mit einer süffigen, feinwürzigen, reschen (säurebetonten) Geschmacksnoten. Ein guter Welschriesling erinnert infolge seiner ausgesprochenen fruchtigen Art im Geschmack an einen saftigen Apfel. ein Welschriesling aus einem kleinen Jahrgang und aus einer ungünstigen Lage schmeckt jedoch meist dünn und ist außerdem hart und hoch in der Säure. Ein Welschriesling schmeckt jung und frisch am besten. 

 

 

Zierfandler

Spätrot

 

 Die Sorte ist eigentlich eine Spezialität aus der Gegend Gumpoldskirchen, die dazu beigetragen hat, diesen Weinort berühmt zu machen. Der Weißwein zeigt in seinem Geschmacksbild eine außerordentliche Vielseitigkeit, wobei seine Qualitätsstufen vom einfachen Buschenschankwein bis zu den ganz große Gewächsen Österreichs reichen. Er wird gerne mit dem Rotgipfler zum „Spätrot-Rotgipfler“ verschnitten und unter dieser Bezeichnung vermarktet. 

Farbe goldgelb, im Vergleich zum Rotgipfler etwas heller 

Bukett ausgeprägtes, sortenspezifisches Fruchtbukett 

Geschmack extraktreich, würzig, rassig, mit fruchtiger Säure und meist kräftigem Alkoholgehalt. Seine Auslesen bestechen durch eine unglaubliche Geschmacksfülle und Finesse. Gegenüber dem Rotgipfler wirkt er in guten Jahren geschmacklich feiner und eleganter. Die Reifespanne eines Zierfandlers liegt zwischen 2 und 10 Jahren, bei höheren Prädikatstufen auch wesentlich darüber. 

 

 

 

 

 

  

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